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News‣Über die Mission, die Welt zu ändern 8. Nov 2018‣

ÜBER DIE MISSION, DIE WELT ZU ÄNDERN 8. NOV 2018

Der Standard berichtete in der Ausgabe vom 7. November 2018 unter dem Titel "Über die Mission, die Welt zu ändern" über die Ausrichtung der österreichischen EU-Ratspräsidentschaftskonferenz "Impact of R&I Policy at the Crossroads of Policy Design, Implementation and Evaluation". Der gesamte Beitrag ist hier nachlesbar.

Die über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz, die vor allem aus den Akteursbereichen Forschungspolitik, Förderagenturen, Forschung und Evaluation kamen, diskutierten die umfassenden Ansätze der Europäischen Kommission, wie Wirkungen im nächsten europäischen Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm namens "Horizon Europe" nachvollziehbar und bewertbar gemacht werden können. Des weiteren haben ca. 40 internationale Gastrednerinnen und Gastredner aus Europa, den USA, Lateinamerika, Australien und Asien über Zugänge zur Entfaltung von Wirkungen von Forschungsaktivitäten und deren Messung vor dem Hintergrund aktueller nationaler, regionaler und institutioneller Experimente und Erfahrungen berichtet. Aufgrund der Schwierigkeiten Wirkungen von F&E, die oft erst mit jahre- bis jahrzehntelanger Verzögerung wirkmächtig werden, ex-post zu messen, werden erstens Ansätze immer wichtiger, die ex-ante versuchen, verschiedene Wirkungen und Wirkungsszenarien sowohl quantitativ als auch qualitativ zu antizipieren. Zweitens wird die Wirkungsdimension verstärkt in die Ausrichtung und damit auch in die gelebten Praktiken von Wissenschaftseinrichtungen integriert. Drittens wird wirkungsorientierte Prozessteuerung und begleitende formative Evaluierung bedeutsamer werden.

Auf der Methodenseite wird ein verstärkter Einsatz von Big Data Analysen (inklusive artificial intelligence-Nutzung) diskutiert, um rascher zu ersten Wirkungsergebnissen zu gelangen. Dabei ist auch die Verknüpfung von unterschiedlichen Wissensbeständen und Datenbanken zu berücksichtigen. Ebenso werden Methoden der empirischen Sozialforschung, wie Netzwerkanalysen, weiterhin wichtige Erkenntnisse über die Ausrichtung und die Wirkungen von F&E-Aktivitäten ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Konferenz war, was Forschungsförderungsagenturen machen können, um einerseits missionsorientierter Forschung einen Platz im Förderportfolio zu geben bzw. um Wirkungen aus F&E-Projekten zu verstärken und den Prozess der Wirkungsgenerierung durch neue begleitende Ansätze zu unterstützen.

Die Konferenz fand am 5. und 6. November unter der Schirmherrschaft der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Wien statt. Sie wurde von der österreichischen Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevakzuerzbg (FTEVAL), dem Manchester Institute of Innovation Research und dem Französischen Institut für Forschung und Innovation in der Gesellschaft (IFRIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) organisiert.

 

Referenz:

https://www.zsi.at/de/object/news/5085

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Die über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz, die vor allem aus den Akteursbereichen Forschungspolitik, Förderagenturen, Forschung und Evaluation kamen, diskutierten die umfassenden Ansätze der Europäischen Kommission, wie Wirkungen im nächsten europäischen Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm namens "Horizon Europe" nachvollziehbar und bewertbar gemacht werden können. Des weiteren haben ca. 40 internationale Gastrednerinnen und Gastredner aus Europa, den USA, Lateinamerika, Australien und Asien über Zugänge zur Entfaltung von Wirkungen von Forschungsaktivitäten und deren Messung vor dem Hintergrund aktueller nationaler, regionaler und institutioneller Experimente und Erfahrungen berichtet. Aufgrund der Schwierigkeiten Wirkungen von F&E, die oft erst mit jahre- bis jahrzehntelanger Verzögerung wirkmächtig werden, ex-post zu messen, werden erstens Ansätze immer wichtiger, die ex-ante versuchen, verschiedene Wirkungen und Wirkungsszenarien sowohl quantitativ als auch qualitativ zu antizipieren. Zweitens wird die Wirkungsdimension verstärkt in die Ausrichtung und damit auch in die gelebten Praktiken von Wissenschaftseinrichtungen integriert. Drittens wird wirkungsorientierte Prozessteuerung und begleitende formative Evaluierung bedeutsamer werden.

Auf der Methodenseite wird ein verstärkter Einsatz von Big Data Analysen (inklusive artificial intelligence-Nutzung) diskutiert, um rascher zu ersten Wirkungsergebnissen zu gelangen. Dabei ist auch die Verknüpfung von unterschiedlichen Wissensbeständen und Datenbanken zu berücksichtigen. Ebenso werden Methoden der empirischen Sozialforschung, wie Netzwerkanalysen, weiterhin wichtige Erkenntnisse über die Ausrichtung und die Wirkungen von F&E-Aktivitäten ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Konferenz war, was Forschungsförderungsagenturen machen können, um einerseits missionsorientierter Forschung einen Platz im Förderportfolio zu geben bzw. um Wirkungen aus F&E-Projekten zu verstärken und den Prozess der Wirkungsgenerierung durch neue begleitende Ansätze zu unterstützen.

Die Konferenz fand am 5. und 6. November unter der Schirmherrschaft der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Wien statt. Sie wurde von der österreichischen Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevakzuerzbg (FTEVAL), dem Manchester Institute of Innovation Research und dem Französischen Institut für Forschung und Innovation in der Gesellschaft (IFRIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) organisiert.

 

Referenz:

https://www.zsi.at/de/object/news/5085

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